Aachener Turngemeinde 1862 e.V.


ATG-Winterlauf 2003

Berichte


Die Berichte der vergangenen Jahre finden Sie im Archiv!

Teil 1 - Teil 2


Publikum feuerte Athleten an

Knapp 2000 Sportler nahmen am Winterlauf der ATG teil. Harte Strecke. Immer mehr Frauen dabei

Aachen. Der Winterlauf der Aachener Turn-Gemeinde (ATG) ist mittlerweile legendär. Zum 412. Mal ging es für die über 2000 Teilnehmer darum, ihre Ausdauer auf der 18 Kilometer langen Strecke unter Beweis zu stellen. Und die hat es in sich: über Felder, durch Matsch, auf Straßen und durch den Wald führt der Weg von der Voreifel bis ins Aachener Südviertel.
Die Organisatoren des Laufs, Peter Servas und Klaus Wintgens, hatten anfänglich noch leichte Bedenken. Am Startplatz im Vichtbachtal sah es zuerst gar nicht gut aus: Sturm und Hagel verwandelten selbst die härtesten Läufer in bibbernde Kreaturen. Aber nach dem Startschuss war klar, die Leute halten durch. Und tatsächlich: Fast alle fanden den Weg ins Ziel auf dem Gelände der ATG auf dem Chorusberg, knapp 2000 Läufer schafften es in die Zielgrade.
Bei einigen ging das schnell, sie hatten schließlich einen Ruf zu verteidigen. Sieger wurde in diesem Jahr Holger Ahren-berg von Tusem Essen. Zweiter wurde Ingo Sabatschus für das Marienhospital, den dritten Rang errang Carsten von Kuk von der Sporthochschule Köln.
Besonders erfreulich für die Organisatoren: Der Anteil der Frauen beim Lauf steigt kontinuierlich, dieses Jahr stellten sie ein gutes Viertel. Erste Frau im Ziel: Ira Korsten von der Sporthochschule Köln, erfreulicherweise mit nur wenig Differenz zu den ersten Männern. Zweite Frau: Brigitte Krings vom DLC Aachen, dritte Meike Häberle (Sporthochschule Köln).
Klaus Wintgens ist der Vater des Laufs, und er ist stolz auf "sei" Kind. Aus den Anfängen vor über 40 Jahren ist mittlerweile Tradition geworden. Und die ist weit über die Grenzen Aachens hinaus bekannt. Dafür ist er vom Leichtathletik-Verband Nordrhein mit der silbernen Ehren-nadel für seine Verdienste ausgezeichnet worden.
"In diesem Jahr haben wir absolut die Grenzen des Möglichen ausgelotet", spielt Wintgens auf die Größe der Veranstaltung an. Mit über 2000 Meldungen sei in diesem Jahr ein neuer Rekord erreicht worden, ist er zufrieden, "wir hätten auch 4000 oder mehr Meldungen annehmen könne, aber, sie sehen ja selbst", sagt er und zeigt auf das Gelände der ATG, auf dem der Lauf zu Ende geht. Überall Menschen, es scheint fast, als hätte jeder Läufer drei oder vier Freunde mitgebracht.
Engagierte Rot-Kreuz-Mitarbeiter verteilen in zwei großen Zelten heißen Tee an die Athleten, in einem anderen Zelt wurden Apfelsinenstückchen an die Sprintkünstler verteilt. Unterdessen stärken sich die vielen Besucher mit Glühwein und Brötchen.
Schön findet Klaus Wintgens, dass der Winterlauf etwas für jedermann ist. Er richtet sich nicht nur an Profis. Von Jugendlichen bis zum Großvater rennt jede Altersklasse mit. Einige aus professionellem Ehrgeiz, weil sie Leistungs-sportler sind, andere, weil es ihnen einfach ums Mitmachen geht.
Schmutzig aber glücklich kamen die Teilnehmer ins Ziel. Der Matsch klebte den meisten an den Beinen, auf dem Rücken und sogar in den Haaren. Dennoch, Zufriedenheit in den meisten Gesichtern.
Ein großes Lob der Läufer ging an das Publikum. Die Zuschauer feuerten die Winterläufer an, mit Trommeln und Trillerpfeifen machten sie den Leichtathleten Mut, den Rest der Strecke durchzuhalten.
Eine besondere Ehrung gab es für die Teilnehmer der Lebenshilfe. 15 Behinderte nahmen am Lauf erfolgreich teil. Sie erhielten von Josef Servas von der ATG besondere Auszeichnungen für ihre Teilnahme.
(Felix Lennertz)

15.12.2003, Aachener Nachrichten


Die Entscheidung fiel an der Pionierquelle

Begeisterter Applaus für Sieger und Plazierte
beim ATG-Winterlauf

Aachen. «Gewinner sind alle, die hier heute ins Ziel gekommen sind», schallte es über den Chorusberg. Und der Stadionsprecher hatte recht.
Alle 2000 Läufer, die völlig verdreckt und abgekämpft ins Ziel kamen, verdienten für die erbrachte sportliche Leistung höchste Anerkennung. Die 18 Kilometer zwischen dem Vichtbachtal und dem ATG Heim verlangten den Athleten wieder alles ab.
«Regen, Wind und Matsch gehören nun einmal dazu», erklärte Organisator Klaus Wintgens, der den in Deutschland einmaligen Lauf vor 41 Jahren ins Leben gerufen hat.
Der Wettergott meinte es - trotz des Regens der vergangenen Tage - mit den Läufern dann doch nicht so böse, da es nach dem Start trocken blieb. «Der Boden im Brander Feld war eine Katastrophe», berichtete Hubert Jansen. «Ich bin immer wieder weggerutscht.»
So wie dem 74-Jährigen, der bereits zum 21. Mal an dem traditionellen Lauf teilnahm, ging es vielen. Neben dem Geläuf machte auch der Wind den Sportlern zu schaffen. Wer weiß, wie schwer den Läufern das zweite Teilstück erst gefallen wäre, hätte Peter Schillings bei Halbzeit vor seiner «Bahnhofsvision» die Aktiven nicht mit warmen Getränken versorgt.
An der Gaststätte in Kornelimünster hatten sich rund 200 Zuschauer versammelt, die mit Applaus und Anfeuerungsrufen eine echte Marathonatmosphäre erzeugten.
Neben hochkarätigen und ambitionierten Läufern waren auch wieder zahlreiche Hobbyläufer und Laufgruppen am Start. Die weitaus größte Läufergruppe wurde in diesem Jahr von der Lebenshilfe gestellt.
15 Behinderte absolvierten mit Unterstützung von rund 50 Begleitern die Strecke als Staffellauf und teilten sich den langen Weg. «Die Stimmung unterwegs war einfach super», freute sich Betreuerin Kerstin Velten, die seit Mai mit ihren Schützlingen für das große Ereignis trainiert hatte. «Alle haben uns angefeuert.»
Viel Applaus gab es auch für den Sieger Holger Ahrenberg. Über 14 Kilometer lieferte sich der Essener mit dem zweitplazierten Ingo Sabatschus aus Aachen einen heißen Zweikampf. «An der Pionierquelle habe ich dann attackiert und mich ein wenig absetzen können», freute sich der 32-jährige promovierte Chemiker, der nach mehreren zweiten Plätzen jetzt endlich ganz oben auf dem Siegerpodest stehen durfte.
Mit zehn Minuten Rückstand auf ihren männlichen Konkurrenten gewann Ira Korsten die Frauenwertung. Für die Kölner Sport-studentin wurde ein wahrlich «närrische» Zeit gestoppt: Eine Stunde, elf Minuten und elf Sekunden.
Nach einem heißen Tee und einer warmen Dusche waren sich alle «Gewinner» im Vereinslokal einig:«Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei...»
(Olaf Lindenau)

15.12.2003, Aachener Zeitung


2000 Läufer kämpfen sich bis zum Ziel

Holger Ahrenberg gewinnt den 41. Winterlauf

Aachen. Mit schlechten Witterungsbedingungen hatten die Teilnehmer des 41. Winterlaufs, organisiert von der Aachener Turngemeinde (ATG), zu kämpfen. Verursacht durch die Nieder-schläge der vergangenen Tage wurde die Strecke zwischen Vicht und Chorusberg noch anspruchsvoller für die Läufer. Pünktlich zum Start der Traditionsveranstaltung verabschiedeten sich die dunklen Wolken, und sogar die Sonne ließ sich ab und zu blicken. Die durchweg gute Stimmung bei zahlreichen Zuschauern wurde schon an der offiziellen Verpflegungsstelle "Bahnhofsvision" in Kornelimünster deutlich.
Als dann Holger Ahrenberg (Tusem Essen) in einer Zeit von 1:01:13 Stunden überglücklich ins Ziel am Aachener Chorusberg einlief, brach tosender Applaus los. "Ich habe mir den Sieg fest vorgenommen, nachdem ich in den letzten Jahren häufig Zweiter oder Dritter geworden bin", sagte er anschließend. Bis kurz vor Schluss lieferte er sich mit dem zweitplazierten Ingo Sabatschus (Marienhospital Aachen) ein Kopf-an-Kopf Rennen.
"Auf den letzten vier Kilometern konnte ich das Tempo nochmals erhöhen und mir den nötigen Vorsprung verschaffen. An der Pionierquelle angekommen, wusste ich, dass ich es heute schaffen werde". Den dritten Rang erreichte Carsten von Kuk (Sporthochschule Köln).
In der Frauen-Konkurrenz setzte sich Ira Korsten von der Sporthochschule Köln in einer Zeit von 1:11:11 Stunden gegen die ebenfalls favorisierte Lokalmatadorin Brigitte Krings (DLC Aachen) und Meike Haeberle (Sporthochschule Köln) durch.
"Gewonnen haben aber nicht nur die ersten Drei, sondern alle Teilnehmer, die hier das Ziel erreichen", betonte Veranstalter Peter Servas. Motiviert durch die vielen Zuschauer entlang der Strecke erreichten mehr als 2000 Läufer, teils mit letzter Kraft das Ziel.
Für die Einen stand die sportliche Leistung im Vordergrund, für die Anderen zählte allein der olympische Gedanke bei dieser Kult-Veranstaltung. Am Ende sah man allen Läufern, jung wie alt, den Stolz über die eigene Leistung an. Zufrieden waren auch die beiden, vom WDR Aachen bestens vorbereiteten Läufer, die in ihrem ersten sportlichen Wettbewerb, ebenfalls freudestrahlend den Zieleinlauf passierten.
(bast)

15.12.2003, Aachener Zeitung - Sport


Die Lizenz zum Laufen
gibt es schon morgen

Wichtige Tipps für den ATG-Winterlauf

Aachen. Verlierer gibt es nicht - es sei denn, man hat zu spät den Versuch unternommen, sich für den Winterlauf der Aachener Turngemeinde (ATG) anzumelden. Dann hat längst der Aufnahme-stopp zugeschlagen.
Ansonsten gewinnt, wer am Sonntag ins Ziel kommt. Zum einen wegen der sportlichen Herausforderung oder auch wegen des olympischen Gedankens. Zum anderen, weil jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hinter dem Ziel ein Geschenk erhält: ein Buff-Tuch, das wegen seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in Sportlerkreisen sehr beliebt ist. Spendiert vom Hauptsponsor des Laufes, dem Kaufhof, warten die Tücher in einem speziellen Zelt hinter dem Ziel, dem Sportplatz auf dem Chorusberg.
Allerdings heißt die Lösung Buff gegen Startnummer, womit das Kapitel "Regularien" angesprochen ist. Denn davon gibt es doch einige zu beachten, damit die rund 2000 Starter und die Organisatoren einen tollen Vormittag erleben.
Bus statt Pkw lautet eine ganz wichtige Zielvorgabe. Was mit Abstrichen schon für die morgige Ausgabe der Startnummer auf dem Chorusberg gilt. Die begehrten Lizenzen zum Laufen gibt es von 14 bis 17 Uhr, eine Zeitspanne, die alle Aachener nutzen sollten.
Denn die sonntägliche Ausgabe von 8 bis 9 Uhr sollte möglichst den Auswärtigen vorbehalten bleiben.
Im Internet (siehe unten) kann man vorab die Startnummer erfahren und ausdrucken, was die Ausgabe der Nummern beschleunigt. In jedem Fall sollte man seinen Einzahlungsbeleg mitbringen. In den 12 Euro Gebühr ist auch der Bustransfer zum Start (10.30 Uhr) im Vichtbachtal enthalten. Die ersten Chauffeure werfen um 8.15 Uhr die Motoren an. "Wir bitten dringend, dass auch diese Gelegenheit schon genutzt wird", betonen Klaus Wintgens und Peter Servas, die beiden Veranstaltungsleiter der ATG.
Zudem haben frühe Läufer nicht nur beste Aussichten auf eine gute Startposition, sondern auch eine Rolle in der Reportage, die der WDR über den Lauf dreht. Umkleidegelegenheiten bestehen nicht nur auf dem Chorusberg, sondern auch im Waldstadion.
Dem Start steht damit nichts mehr im Wege. Und damit auch der erfolgreiche Zieleinlauf garantiert ist, muss die Startnummer deutlich sichtbar auf der Brust getragen, beziehungsweise darf nicht geknickt werden. Sonst wären die 18 Kilometer ein Muster ohne messbaren Wert.
Infos im Internet www.Winterlauf-Aachen.de
(hpl)

12.12.2003, Aachener Zeitung


Nachmeldungen
sind nicht mehr möglich

2000 Teilnehmer beim Winterlauf der ATG

Aachen. Der Winterlauf der Aachener TG feiert am Sonntag bereits seine 41. Auflage. Erwartet werden wieder 2000 Läufer, die sich von Vicht aus auf die 18 Kilometer lange Strecke zum Ziel auf dem Aachener Chorusberg machen.
Das maximale Teilnehmerkontingent wurde bereits vor vier Wochen erreicht, so dass keine Nachmeldungen am Sonntag mehr möglich sind. Mit Bussen werden die Läufer vom Chorusberg ins Vichtbachtal gefahren, wo um 10.30 Uhr der Startschuss erfolgt. Kurz vor 11 Uhr werden die ersten Läufer die Verpflegungsstelle an der "Bahnhofsvision" in Kornelimünster erreichen. Dort haben die Teilnehmer bereits die Hälfte der Strecke zurückgelegt.
Die Schnellsten werden bereits kurz vor 11:30 Uhr das Ziel auf dem Chorusberg erreichen. Hauptgegner der schnellsten Aachener Läufer sind insbesondere Carsten von Kuk (Sport-hochschule Köln), zweitschnellster Deutscher beim diesjährigen Köln-Marathon, und Holger Ahrenberg (Tusem Essen), Zweiter beim Essener Marathon.
Offen wird sich der Ausgang der Mannschaftswertung zwischen der Sporthochschule Köln, den Läufern der ATG und der DJK Elmar Kohlscheid gestalten. Spannend ist auch der Ausgang der Frauen-Konkurrenz. Tanja Pesch (ATG), Brigitte Krings (DLC) und Ina Korsten (Köln) gehören zu den Top-Favoriten. Die Teamwertung werden die Läuferinnen der ATG, des DLC Aachen und aus Köln unter sich ausmachen.
Gespannt ist man auf das Erreichen des Zieles von Dagmar Bratz und Rainer Surberg. Diese Läufer werden seit drei Monaten von WDR-Fernsehen Aachen auf die Teilnahme vorbereitet und waren bis dahin sportlich nicht aktiv. Im Lokalfernsehen WDR 3 werden übrigens die markanten Punkte der Strecke am Samstag um 19.30 Uhr für die vielen erstmaligen Teilnehmer vorgestellt.

12.12.2003, Aachener Zeitung - Sport


Handicap ist kein Hindernis

Auch die Lebenshilfe schickt Teilnehmer in den ATG-Winterlauf. Die 18-Kilometer-Strecke wird dabei als Staffellauf absolviert.

Aachen. Im letzten Jahr waren sie zum ersten Mal dabei, die Läufer der Lebenshilfe Aachen beim Winterlauf der ATG. Rund 40 Mitglieder hatte die Gruppe aus Eltern, Freunden und Mitarbeitern des Vereins, der sich für Menschen mit geistiger Behinderung einsetzt, die 18 Kilometer vom Vichtbachtal bis zum Chorusberg absolvierten.
Klar, dass die Lebenshilfe auch in diesem Jahr wieder dabei ist, diesmal aber mit einer ganz besonderen Idee. Nicht nur Mitarbeiter und Freunde, sondern die Menschen, die in den Wohngruppen der Lebenshilfe leben, werden sich am 14. Dezember an dem Aachener Laufereignis beteiligen.
Und weil 18 Kilometer natürlich eine gewaltige Strecke sind, machen die Teilnehmer kurzerhand einen Staffellauf daraus. "Die Idee kam uns beim Marathon in Köln", so Johannes Gode, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Vorstand der Lebenshilfe. Dort hatten sich Schülergruppen die 42 Kilometer lange Strecke aufgeteilt.
Gleiches wird die Laufgruppe der Behinderten nun beim Winterlauf tun. Elf Läufer sind es, die jeweils einzelne Abschnitte der langen Strecke zurücklegen werden, um an festgelegten Treffpunkten ein Staffelband zu übernehmen. "Wir haben den Bulli der Wohnheime im Einsatz, dazu einige Autos mit freiwilligen Helfern" beschreibt Lauftrainerin Kerstin Velten die logistische Bewältigung der Aktion. Velten, hauptamtlich als Betreuerin bei der Lebenshilfe tätig, läuft die gesamten Kilometer als Begleiterin mit. Wenn alles klappt, treffen sich sämtliche Läufer am Ende im Zielbereich wieder.
Dort baut die Lebenshilfe zwei Pavillons auf, in der sie über ihre Arbeit informiert und ihre Läufer mit Getränken versorgt. Davon profitiert natürlich die mittlerweile auf 50 Personen angewachsene Gruppe der Mitarbeiter und Freunde, die auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie sein wird.
Leider ist der Sport, der auch therapeutische Zwecke erfüllt, nicht ganz billig. Anmeldegebühren für Laufereignisse und die dazu gehörige Sportbekleidung sind vom Taschengeld der Teilnehmer kaum zu bezahlen. So freut sich Johannes Gode, dass man in diesem Jahr von der Weihnachtsspende des Philips-Glühlampenwerk profitieren wird. Rund 4000 Euro werden es sein, die Belegschaft und Werksleitung nach ihrer jährlichen Sammlung der Lebenshilfe zur Verfügung stellen. Auch für das kooperative Entgegenkommen das Ausrichters hat Gode nur Lob übrig. "Die Zusammenarbeit mit der ATG klappt spitze!"

Wie bereits gemeldet, ist der ATG-Winterlauf ausgebucht. Die Start-nummernausgabe erfolgt am Samstag, 13. Dezember, von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag, 14. Dezember, von 8 bis 9 Uhr am Sportplatz Chorusberg auf Steinebrück.
Der Transfer zum Start erfolgt vom Chorusberg mit Bussen zum Start-platz ab 8.15 Uhr. Der Verein bittet, auch in die ersten Busse zu steigen, der Start erfolgt pünktlich. Die Anfahrt mit dem eigenen Pkw bis zum Startplatz ist nicht möglich.

(Kolja Linden)

06.12.2003, Aachener Zeitung


Über den Chorusberg
bis nach New York

Vor dem ATG-Winterlauf:
Gerald Stüber als "fast normaler" Läufer im AZ-Porträt

Aachen. Kleine Ursachen haben manchmal große Wirkung. So etwa eine kleine Zeitungsmeldung, in der die ATG vor gut zwei Jahren Freizeitläufer gesucht hat, die für den traditionellen Winterlauf fit gemacht werden sollten. "Da habe ich mich gemeldet", sagt Gerald Stüber. Seitdem hat den 49-jährigen das Lauffieber so richtig gepackt. Ein Beispiel für manchen ambitionierten Jogger. Pro Woche läuft er inzwischen mindestens 40 Kilometer, hat schon an zahlreichen Läufen teilgenommen.
Nicht nur in seiner Altersklasse erzielt er regelmäßig hervor-ragende Resultate. Für ihn sei es aber ein ganz besonderer Reiz, sich mit Gleichaltrigen zu messen. "Der absolute Höhepunkt war für mich bisher der diesjährige Köln Marathon", erzählt der ehemalige Handballspieler. Die Teilnahme habe er von seiner Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen. "Die Atmosphäre war wirklich einmalig, fast so wie bei der Tour de France, wenn es nach Alpe d' Huez hochgeht." Die Begeisterung und Anfeuerungs-rufe der Zuschauer hätte ihm noch mal nach vorne gebracht, so dass im Ziel eine Zeit von 3:16 Stunden für den "fast ganz normalen" Läufer gestoppt wurden. Unterstützung für sein zeitintensives Hobby findet der Aachener bei seiner Familie, die seine Sportbegeisterung teilt. "Meine Frau läuft selber, mein Sohn (13) spielt Fußball und meine Tochter (10) ist Leichtathletin."
Derzeit bereitet sich Stüber auf den ATG- Winterlauf vor. Die Strecke hat er schon einmal genau inspiziert. "Ich möchte mich gerne gegenüber dem Vorjahr verbessern und peile eine Zeit von 1:10 Stunden an", formuliert er sein ehrgeiziges Ziel. Gemeinsam mit seiner Laufgruppe dreht er dienstags im Hangeweiher und donnerstags im Waldstadion seine Runden und absolviert dort Intervallläufe.
Vor allem dem Gruppentraining schreibt er seine Leistungs-steigerung zu, die er von rund vier Minuten für 1000 Meter auf 3:20 Minuten verbessern konnte. An den Wochenenden trainiert er zusätzlich allein, vor Wettkämpfen nochmals weitere 40 Kilometer. Einen großen Läufertraum will er sich noch erfüllen. "Einmal möchte ich am New York Marathon teilnehmen. Wenn dann noch eine Zeit unter drei Stunden herausspringt, wäre das absolut großartig."
Auf eine besonders ausgewogene Ernährung achtet Stüber nicht. "Aber die besten Resultate habe ich immer dann erzielt, wenn ich am Abend vor einem Lauf zwei Bierchen getrunken habe", verrät er sein ganz spezielles Dopingmittel. Bleibt abzuwarten, ob ihm der Gerstensaft am 14. Dezember dann auch so schnell macht, wie er es sich vorgenommen hat.

Wie bereits gemeldet, ist der ATG-Winterlauf ausgebucht. Die Start-nummernausgabe erfolgt am Samstag, 13. Dezember, von 14 bis 17 Uhr und am Sonntag, 14. Dezember, von 8 bis 9 Uhr am Sportplatz Chorusberg auf Steinebrück.
Der Transfer zum Start erfolgt vom Chorusberg mit Bussen zum Start-platz ab 8.15 Uhr. Der Verein bittet, auch in die ersten Busse zu steigen, der Start erfolgt pünktlich. Die Anfahrt mit dem eigenen Pkw bis zum Startplatz ist nicht möglich.

(Olaf Lindenau)

04.12.2003, Aachener Zeitung



Aachener Turn-Gemeinde 1862 e.V.  -      Letzte Änderung am 08.01.2004
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